Whitesnake

Whitesnake ist eine britische Hard-Rock-Band, die 1978 durch den vormaligen Deep Purple-Sänger David Coverdale gegründet wurde. Zu Beginn setzte die Band Deep Purples Mittsiebzigerjahre Bluesrock fort, um Anfang der 1980er Jahre kommerzielleren Glam Rock und Hair Metal zu spielen.
Whitesnakes kommerzieller Erfolg fällt in die 1980er Jahre, als sie vier nacheinanderfolgende Alben in die Top 10 der britischen Charts brachten, und mit dem 1984er Album Slide It In in den USA Doppel-Platin Status erhielten. Ihren größten Singlerfolg feierten sie mit Here I Go Again und Is This Love die in USA Platz 1 und 2 der Single Charts erreichten. 1990 löste sich Whitesnake auf, um sich kurzzeitig 1994 und 1997 zu reunieren. Seit 2002 spielen Whitesnake wieder, und haben seit damals drei Studioalben herausgegeben. Die Band zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Rockbands der 1980er Jahre und hat bisher weltweit mehr als 20 Millionen Alben verkauft. Davon mehr als 12 Millionen in den USA.
Bandgeschichte und Stilwandel
1976 bis 1983: Die klassischen Jahre
Whitesnake können neben Rainbow und Gillan als Nachfolge-Band von Deep Purple verstanden werden. Nach der Auflösung von Deep Purple beginnt Sänger David Coverdale, der in dieser Band bereits in der „Mark III- und IV-Besetzung“ gesungen hatte, im März 1976 mit den Aufnahmen zu seinem ersten Soloalbum, das schließlich im Mai 1977 erscheint. Es trägt den Titel White Snake und enthält Beiträge von Musikern wie dem Slide-Gitarristen Micky Moody. Schon vor dem Erscheinen des ersten Albums nimmt Coverdale (wieder mit Moody) im März und April 1977 ein zweites Soloalbum mit dem Titel Northwinds auf (erscheint im März 1978). Produziert wurden beide Soloalben von Roger Glover, wie Coverdale ein ehemaliges Deep-Purple-Mitglied (Mark II).
Ende 1977 beginnen Coverdale und Moody mit der Zusammenstellung einer Band für die Northwinds-Werbe-Tour. Ein zweiter Gitarrist ist in Bernie Marsden schnell gefunden, kurz darauf schließen sich der Bassist Neil Murray und Schlagzeuger David Dowle der Band an. Die ersten Auftritte im März 1978 werden mit dem Keyboarder Brian Johnston durchgeführt, der jedoch schon im April durch Pete Solley ersetzt wird.
Diese Besetzung nimmt im April die EP Snakebite unter dem Bandnamen Whitesnake auf. Als Produzent sicherte sich David Coverdale den früheren Deep-Purple-Tontechniker Martin Birch, der bis 1984 alle weiteren Aufnahmen betreuen sollte. In Deutschland sorgt die Plattenfirma der Band für Verwirrung, da sie die EP als neues Album vermarktet und zu den neuen Songs eine Zusammenstellung der stärksten Northwinds-Nummern hinzufügt. Außerhalb Englands ist die Band erstmals am 17. Juni 1978 zu sehen, als sie in Holland beim Alkmaar Pop‘ 78 Festival als Vorgruppe von Status Quo spielen.
Das nächste Studioalbum Trouble erscheint bereits im Oktober desselben Jahres. Mit Keyboarder Jon Lord stößt bei diesem Album nach Coverdale ein zweites ehemaliges Deep Purple-Mitglied zur Band. Die dazugehörige Tour führt die Band als Headliner mit Magnum als Support durch England und als Opener für Nazareth erstmals durch Deutschland. Im Sommer 1979 kehrt die Band erneut nach Deutschland zurück. Neben Konzerten als Headliner spielen Whitesnake zusammen mit Bands wie The Police oder den Dire Straits auf Festivals.
Die Hochphase der „klassischen“ Whitesnake beginnt mit dem nächsten Album Lovehunter. In der Besetzung Coverdale, Moody, Marsden, Murray, Lord und Dowle und Songs wie Walking in the Shadow of the Blues avancieren Whitesnake bei Kritikern und Fans zur Nachfolgeband der zu dieser Zeit nicht mehr existierenden Deep Purple. Das Cover der Schallplatte – nackte Frau reitet riesige Schlange – sorgt in den USA für einen Skandal und darf in manchen Läden nur in einer neutralen Schutzhülle verkauft werden. Auf der folgenden Tournee spielte ein weiteres Deep-Purple-Mitglied mit: Ian Paice ersetzte David Dowle.
Das nächste Album heißt Ready an‘ Willing und markiert den ersten großen Erfolg für die Band. Die 1980 veröffentlichte Scheibe landet in den englischen Charts auf Platz 6, und auch in den USA schafft es die Band erstmals in die Hitparade. Die Single Fool for Your Loving, ursprünglich für B.B. King geschrieben, wird der erste Hit der Band. Der Song schafft es in Amerika auf Platz 53, in Großbritannien sogar bis auf Platz 13 der Singlecharts. Die im selben Jahr erscheinende Livescheibe Live… In The Heart Of The City gilt noch heute unter Fans und Kritikern als eines der besten Livealben des Rockgenres. Auf Tour gehen Whitesnake in Europa als Vorband von AC/DC, während sie in Amerika Jethro Tull supporten.
Bereits 1981 folgt das nächste Studioalbum: Come An‘ Get It landet in England auf Platz zwei der Charts. Populärster Titel wurde Don’t Break My Heart Again. Höhepunkte des Jahres sind fünf ausverkaufte Konzerte im Hammersmith Odeon in London sowie der Auftritt beim Monsters of Rock-Festival in Castle Donington als zweitletzte Band des Abends unmittelbar vor AC/DC.
Während der Aufnahmen zum Nachfolge-Album Saints & Sinners legt Coverdale die Band im Januar 1982 auf Eis. Er ist daraufhin sowohl als Sänger der Michael Schenker Group im Gespräch, als auch als Nachfolger von Ronnie James Dio bei Black Sabbath. Bei keiner dieser Bands jedoch sieht man ihn jemals am Mikro stehen. Stattdessen formiert er im August 1982 Whitesnake neu mit Cozy Powell am Schlagzeug (ex-Rainbow,-Jeff Beck, später unter anderem bei Black Sabbath), Colin Hodgkinson am Bass (ex-Alexis Korner), Mel Galley an der Gitarre (Phenomena), Micky Moody und Jon Lord.
Nach den Aufnahmen der noch fehlenden Gesangsspuren erscheint das Album Saints & Sinners dann schließlich im November 1982. Das erneut von Martin Birch produzierte Album enthält mit der Single Here I Go Again und Crying in the Rain zwei Hits.

Im April 1983 beginnt die Band bereits mit den Aufnahmen zum nächsten Album, und im August desselben Jahres spielen Whitesnake erneut beim Monsters-of-Rock-Festival; diesmal als Headliner. Slide It In, so der Titel des neuen Albums, beschert der Band einen Vertrag bei Geffen Records in Nordamerika. Doch bevor das Album erscheint, dreht sich das Bandkarussell erneut. Sowohl Micky Moody als auch der für Murray eingestiegene Bassist Hodgkinson verlassen die Band. Als neuer Gitarrist stößt der ehemalige Thin-Lizzy-Gitarrist John Sykes zur Band, am Bass kehrt Neil Murray wieder zurück.
1984 bis 1991: Amerika ruft
Slide It In wird extra für den amerikanischen Markt neu abgemischt, Sykes spielt einige Gitarrenparts neu ein und Neil Murray überarbeitet die Bassspuren. Das Album wird zum bis dato größten Erfolg für die Band in Amerika, wo sie Platz 40 der Charts erreichen. Die Band steht wegen der offensichtlichen musikalischen Ausrichtung auf den amerikanischen Markt in der Kritik der Presse, und insbesondere der Fans ihrer frühen Alben. In England schaffen sie es trotzdem noch auf Platz 9 der Charts. Auf Tour lässt sich die Band mit Dio und Black N’ Blue blicken.
Das Bandkarussell derweil dreht sich 1984 munter weiter, als Jon Lord die Band zu Gunsten der Deep-Purple-Mark II-Reunion verlässt und Gitarrist Mel Galley krankheitsbedingt ebenfalls nicht mehr zum Line Up gehört. Beide Mitglieder werden nicht permanent ersetzt. Während Sykes sich fortan alleine für die Gitarren verantwortlich zeichnet, engagiert die Band mit Richard Bailey (Ex-Magnum) einen Tourkeyboarder, der allerdings hinter der Bühne spielt. 1985 verlässt auch Schlagzeuger Cozy Powell die Band und wird später durch Aynsley Dunbar ersetzt.
Der weltweite Durchbruch gelingt der Band mit dem nächsten Album, das den schlichten Titel 1987 trägt. Doch vorher steht ein erneuter einschneidender Wechsel im Line Up an. Obwohl Sykes alle Gitarren auf dem Album spielt, verlässt er kurz darauf die Band ebenso wie die restlichen Musiker. Coverdale engagiert mit den beiden Gitarristen Adrian Vandenberg und Vivian Campbell (ex-Dio) und den ehemaligen Ozzy-Osbourne-Musikern Rudy Sarzo (Bass) und Tommy Aldridge (Schlagzeug) eine Videoclip-kompatible und perfekt gestylte Band. Für die Keyboardparts auf dem Album gewinnt er das ehemalige Rainbow- und spätere Deep-Purple-Mitglied Don Airey. Auf dem Höhepunkt der Hair-Metal-Welle hatte Coverdale die richtige Band und das richtige Album am Start.
1987 avanciert nicht zuletzt durch die neu eingespielte Version von Here I Go Again zu einem Millionenseller. Der Song schafft es in Amerika bis auf Platz 1 der Single-Charts, das Album bis auf Platz 2, die Single Is This Love erreicht Platz 2 der amerikanischen Single-Charts. Doch auch auf dem Höhepunkt der Bandkarriere stehen weitere Besetzungswechsel an. Vivian Campbell verlässt die Band und wird 1989 durch den ehemaligen Frank Zappa/Alcatrazz/David Lee Roth-Gitarristen Steve Vai ersetzt. Vandenberg fällt wegen einer Armverletzung für die Aufnahmen des nächsten Albums aus, so dass Steve Vai alle Gitarrenspuren alleine einspielt.
Slip of the Tongue soll 1989 den Erfolg von 1987 wiederholen. Mit Fool For Your Loving nimmt die Band erneut einen ihrer alten Songs neu auf und koppelt ihn als Single aus, aber im Gegensatz zu Here I Go Again reicht es in den Charts nur noch für Platzierungen jenseits der Top Ten. Die Band scheitert an den hohen Anforderungen und erreicht mit dem Album sowohl in England als auch in Amerika nur noch Platz 10. Auch auf Tour können sie viele Hallen nicht mehr füllen, die zwei Jahre vorher noch ausverkauft waren. Trotzdem ist die Band mehr als sechs Monate auf Tour, spielt am 15. Juni 1990 in Toronto mit Kiss als Vorband und im August zum zweiten Mal als Headliner beim Monsters of Rock-Festival mit Aerosmith, Poison, Thunder und The Quireboys im Vorprogramm. In Deutschland firmierte dieses Festival unter dem Namen Superrock ’90 und fand in drei deutschen Städten statt, wobei Whitesnake bei allen dreien dabei war. Am 23. August auf der Berliner Waldbühne, am 25. August in der Westfalenhalle in Dortmund und am 1. September auf dem Maimarktgelände in Mannheim.
1992 bis 1998: 1. Comeback und Abschied
Nach dem Ende der Tour legt David Coverdale die Band auf Eis und widmet sich anderen Projekten, wie dem selbst betitelten Coverdale/Page-Album, das er 1993 in Kooperation mit dem ehemaligen Led-Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page aufnimmt. Für das 1994 erscheinende Greatest Hits-Album reformiert Coverdale Whitesnake schließlich. Neben Thunder-Gitarrist Luke Morley wird im Vorfeld auch Deep Purple-Gitarrist Ritchie Blackmore als heißer Kandidat für die vakante Position gehandelt. Am Ende bedient Rückkehrer Adrian Vandenberg neben dem ehemaligen Ratt-Gitarrero Warren DeMartini die Sechssaitige.

Am Bass steht erneut Rudy Sarzo, und als Schlagzeuger ist Denny Carmassi von Heart dabei. Die Band absolviert eine erfolgreiche Europatournee mit Zakk Wyldes Pride & Glory im Vorprogramm.
Nachdem das Greatest-Hits-Album in Amerika den Einstieg in die Charts nicht schafft, entlässt Geffen Records die Band aus ihrem Vertrag. 1996 kursieren Gerüchte, dass Coverdale erneut bei Deep Purple eingestiegen ist. Diese werden jedoch in Form von Meldungen über Aufnahmen an einem neuen Studioalbum dementiert.
Das Album Restless Heart erscheint 1997 unter dem Banner David Coverdale & Whitesnake. Neben Adrian Vandenberg und Denny Carmassi sind Bassist Guy Pratt und Keyboarder Brett Tuggle mit von der Partie. Live stehen neben Coverdale die beiden Gitarristen Vandenberg und Steve Farris, Bassist Tony Franklin, Keyboarder Derek Hilland und Schlagzeuger Carmassi auf der Bühne. Eine Abschiedstournee findet 1997 unter dem Motto The Last Hurrah! statt. Das Unplugged-Livealbum Starkers in Tokyo markiert 1997 die letzte Veröffentlichung im zweiten Jahrtausend (abgesehen von diversen Best Of Zusammenstellungen) unter dem Whitesnake-Banner.
1999 bis heute: Soloalbum und zweites Comeback
2000 veröffentlicht David Coverdale das Soloalbum Into the Light, allerdings reißen Meldungen über ein Comeback von Whitesnake in den folgenden Jahren nicht ab. Gut informierte Quellen kündigen Mitte 2002 für das kommende Jahr ein Comeback an. Doch sowohl die Spekulationen über den Wiedereinstieg von John Sykes bewahrheiten sich ebenso wenig wie jene über den Einstieg von Mr.-Big-Gitarrist Paul Gilbert. Zu Beginn des Jahres 2003 ist es schließlich so weit. Whitesnake absolvieren zusammen mit den Scorpions als Headliner und Dokken als Support eine überaus erfolgreiche Tour durch Nordamerika.

Neben Coverdale gehört Rückkehrer Tommy Aldridge ebenso zur Besetzung wie der ehemalige Winger-Gitarrist Reb Beach, Ted-Nugent-Bassist Marco Mendoza sowie Timothy Drury am Keyboard und Doug Aldrich an der Gitarre. Konzerte in Europa folgen im Sommer desselben Jahres, wie auch eine weitere Tour durch Amerika – diesmal als Headliner zusammen mit Slaughter, Warrant und Kip Winger im Vorprogramm.
Mendoza verlässt die Band im Sommer 2005 und wird durch Uriah Duffy ersetzt. Im Frühjahr 2006 erscheint die erste DVD der Band unter dem Titel Live in the Still of the Night, die auf der Englandtour im Hammersmith Apollo in London im Vorjahr aufwändig produziert wurde. 2006 kündigt Coverdale auch neue Musik von Whitesnake an. Die Band nimmt im Studio einige Songs als Bonustracks für das Livealbum Live… In the Shadow of the Blues auf. Am 18. April 2008 erschien pünktlich zum 30-jährigen Bandbestehen das neue Studioalbum Good To Be Bad.

Auf dem Album ist Tommy Aldridge nicht mehr zu hören, da er die Band im Frühjahr 2007 verlassen hat, um sich anderen musikalischen Projekten zu widmen. Chris Frazier, Ex-Schlagzeuger von Steve Vai und von Doug Aldrichs Projekt Burning Rain, wird als Ersatz vorgestellt, nimmt an den Aufnahmesessions teil und soll auch auf der für 2008 angekündigten Tour als festes Mitglied dabei sein. Bereits in der ersten Woche steigt das Album in den britischen Album-Charts auf Platz 7 ein.
Im Juni 2010 verlassen Uriah Duffy und Chris Frazier die Band. Als neuer Drummer steht Brian Tichy (Ex Velvet Revolver, Ozzy Osbourne, Foreigner, Billy Idol und Slash’s Snakepit) bereit. Der neue Bassist ist Michael Devin (Ex Lynch Mob). Kurz darauf kündigt auch Keyboarder Timothy Drury sein freundschaftliches Ausscheiden aus der Band an, um sich in Zukunft um seine Solokarriere als Fotograf, Komponist und Musiker zu kümmern.
Am 25. März 2011 erschien mit Forevermore das elfte Studioalbum der Band. Im Anschluss daran startete die Forevermore World Tour 2011 mit Brian Ruedy (ehemals Korn) am Keyboard. Brian Tichy verließ die Band im Januar 2013, um sich stärker für seine eigene Band, S.U.N., engagieren zu können.
2014 verließ Doug Aldrich die Band und wurde durch Joel Hoekstra (Night Ranger) ersetzt.
2015 erschien The Purple Album , das 15 Lieder aus Coverdales Deep Purple Ära beinhaltet.
Schon 1991 begannen Micky Moody und Bernie Marsden ihr Whitesnake-Erbe gemeinsam wiederzubeleben. Mit ihrer Moody Marsden Band (unter anderem mit Zak Starkey, Sohn von Ringo Starr) repräsentierten sie den Blues-Anteil, der bis 1984 ein Großteil des Whitesnake-Sounds ausmachte.
1998 gründen Moody und Marsden die Band „The Snakes“ mit der sie die Songs des klassischen Line-Ups live spielen. Zusätzliche Mitglieder dieser Band waren Jørn Lande (Gesang), Sid Ringsby (Bass) und Willy Bendiksen (Drums). The Snakes veröffentlichen 1989 die Alben „Once Bitten (The Snakes Album) sowie „Live in Europe“.
2000 wurde die Band in „The Company of Snakes“ umbenannt und Whitesnake Gründungsmitglied Neil Murray mit an Bord geholt. Es werden ebenso Songs des klassischen Line-ups live gespielt. Sogar Don Airey beteiligte sich zeitweise bei diesem Projekt. Heute firmiert die Gruppe unter dem Namen M3 Classic Whitesnake, ergänzt durch Stefan Berggren (Gesang), Doogie White (Gesang, ex-Rainbow), Jimmy Copley (Schlagzeug, ex-Upp) und Mark Stanway (Keyboard, Magnum).
Diskografie
Studioalben
1978: Snakebite
1978: Trouble
1979: Lovehunter
1980: Ready an’ Willing
1981: Come an’ Get It
1982: Saints & Sinners
1984: Slide It In
1987: 1987 (in den USA als Whitesnake)
1989: Slip of the Tongue
1997: Restless Heart
2008: Good to Be Bad
2011: Forevermore
2015: The Purple Album

Livealben und Kompilationen

1978: Live at Hammersmith (Live)
1980: Live… in the Heart of the City (Live)
1994: Greatest Hits (Kompilation)
1997: Starkers in Tokyo (Live Unplugged)
2003: The Best Of (Remastered) (Kompilation)
2003: The Silver Anniversary Collection (Kompilation, David Coverdale, Coverdale-Page)
2004: Definitive Collection (Kompilation)
2006: Live… In the Shadow of the Blues (Live)
2008: 30th Anniversary Collection (Kompilation)
2011: Live at Donington 1990 (Live)
2013: Made in Japan (Live)
2013: Made in Britain / The World Records (Live)
2014: Live in ’84 – Back to the Bone (Live)

DVD

1984: Live in Japan
2006: Live in the Still of the Night

Singles und EPs

1977: Whitesnake
1977: Lady
1977: Hole in the Sky
1978: Breakdown
1978: Bloody Mary
1978: Ain’t No Love in the Heart of the City
1978: Lie Down (A Modern Love Song)
1979: Long Way from Home
1979: Day Tripper
1979: Time Is Right for Love
1980: Fool for Your Loving
1980: Ready an’ Willing
1980: Ain’t No Love in the Heart of the City (Live)
1980: Sweet Talker
1981: Don’t Break My Heart Again
1981: Lonely Days, Lonely Nights
1981: Would I Lie to You
1982: Here I Go Again
1982: Bloody Luxury
1983: Victim of Love
1983: Guilty of Love
1984: Give Me More Time
1984: Slow An’ Easy
1984: Love Ain’t No Stranger
1984: Slide It In
1985: Standing in the Shadow
1987: Still of the Night
1987: Is This Love
1987: Here I Go Again ’87
1987: 1987 Versions (Japan EP)
1988: Give Me All Your Love
1989: Fool for Your Loving ’89
1990: The Deeper the Love
1990: Now You’re Gone
1994: Is This Love
1997: Too Many Tears
1997: Don’t Fade Away
2008: All for Love
2011: Love Will Set You Free

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Rainbow

Die britische Band Rainbow (engl.: Regenbogen) wurde 1975 von Ritchie Blackmore gegründet, der nach seinem Ausstieg bei Deep Purple hiermit ein Soloprojekt startete. Er engagierte den Sänger Ronnie James Dio und drei weitere Musiker der kurz vorher aufgelösten Rockband Elf aus New York City, die er durch einige gemeinsame Touren kannte. Blackmore nannte seine neue Hauptband zuerst Ritchie Blackmore’s Rainbow, später Blackmore’s Rainbow und seit dem Jahr 1977 Rainbow.
Rainbow setzten den Hard Rock Deep Purples fort, mischten ihn aber mit Elementen aus der mitteralterlichen Musik und waren in den 1970er Jahren stilbildend für den einige Jahre später aufkommenden Speed- und Power Metal. In den 1980er Jahren spielten Rainbow vermehrt kommerzielleren Mainstream-Hard-Rock und Stadionrock.
Die Band wurde 1984 von Ritchie Blackmore aufgrund der bevorstehenden Reunion von Deep Purple aufgelöst, 1994 von ihm wiederbegründet und 1997 zugunsten Blackmores Night erneut aufgelöst. Rainbow verkaufte weltweit 28 Millionen Alben und gehört zu den erfolgreichsten Rockbands der 1970er und 1980er Jahre.
Bandgeschichte

Der Anfang
Ende 1974 schlug Ritchie Blackmore seiner Band Deep Purple vor, den Song Black Sheep of the Family (Im Original von Quatermass, 1970) zu covern. Da dies von seinen Bandkollegen abgelehnt wurde, beschloss er, den Song als Soloprojekt aufzunehmen. Für die Aufnahme rekrutierte er die New Yorker Band Elf um Sänger Ronnie James Dio, die bereits mehrfach als Vorgruppe für Deep Purple aufgetreten war. Als B-Seite für diese Single schrieben Dio und Blackmore den Song Sixteenth Century Greensleeves (in Anlehnung an das bekannte Greensleeves), der ihnen nach eigener Aussage noch besser gefiel, und es entstand die Idee, ein ganzes Album in dieser Besetzung aufzunehmen. Dieser Plan wurde im März 1975 im Keller des Münchener Arabella-Hauses auch umgesetzt, wo sich die Musicland Studios befanden. Während oben im Hotel Blackmores Kollegen versammelt waren und sich auf die Tour vorbereiteten, nahm Blackmore im Keller des Hotels sein Soloalbum auf. Im April 1975 schließlich entluden sich die Spannungen zwischen Blackmore und seinen Kollegen von Deep Purple dahingehend, dass Blackmore die Band verließ. Ohnehin mit der Entwicklung von Deep Purple nach dem Einstieg von Glenn Hughes und David Coverdale unzufrieden, hatte er nun Gelegenheit, sich mit seinem Soloalbum endgültig von der Band zu emanzipieren. Unter dem Titel Ritchie Blackmore’s Rainbow wurde im August 1975 das erste Rainbow-Album veröffentlicht.

Die Dio-Ära
Aus dem Soloprojekt Ritchie Blackmore’s Rainbow entstand schließlich die Band Rainbow, wobei Blackmore noch vor Veröffentlichung des Debüts mit Ausnahme von Ronnie James Dio alle Bandmitglieder auswechselte. Diese Praktik behielt er während der gesamten Existenz von Rainbow bei, so dass kaum eine Besetzung länger als ein Album und eine Tour existierte. Die zweite Besetzung von Rainbow bestand neben Dio und Blackmore aus Cozy Powell (Schlagzeug), Jimmy Bain (Bass) sowie Tony Carey (Keyboards) und wird von vielen Fans als das klassische Line-Up betrachtet. Diese Besetzung nahm im Februar/März 1976 das zweite Album Rising auf, das, wie zuvor schon das erste, im Münchner Musicland-Studio eingespielt wurde. An den Aufnahmen nahmen auch die Münchner Philharmoniker teil. Die Songs dieses Albums setzten Maßstäbe im Genre: Stargazer, Tarot Woman und A Light in the Black fielen durch die Gesangsleistungen von Dio, außergewöhnliche Songlängen von 6 bis 8 Minuten, die Hinzuziehung eines Orchesters, und durch konzertierende Soloeinlagen von Keyboard und Gitarre auf.
Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums ging die Band 1976/1977 auf ihre erste Tournee, auf der das Livealbum On Stage mitgeschnitten wurde, das 1977 veröffentlicht wurde; Vorband auf dieser Tour waren die damals noch recht unbekannten AC/DC. Die ursprünglich für dieses Album in Deutschland mitgeschnittenen Aufnahmen erwiesen sich als ungeeignet für das LP-Format, da die Songs zu lang waren, daher spielten Rainbow auf der Japan-Tournee einige Lieder speziell für das Album etwas kürzer. Die Aufnahmen der Deutschland-Tournee wurden erst 1990 auf Doppel-CD mit dem Namen Live in Germany veröffentlicht. 1977 wurde, nunmehr mit Bob Daisley am Bass und David Stone an den Keyboards, auch das dritte Album Long Live Rock’n’Roll aufgenommen, das 1978 erschien. Durch die gewachsene Popularität der Band konnten sich von diesem Album auch erstmals Singles auf höheren Positionen in den Charts platzieren (siehe Diskografie). Anders als bei Rising hatten die Stücke mehrheitlich typische Single-Längen, jedoch waren mit dem orientalisch anmutenden, im Soloteil ausufernden Gates of Babylon und der Ballade Rainbow Eyes auch zwei überlange Stücke dabei, mit welchem die Vinylseiten je abschlossen.
Letztlich kam es auch in dieser Besetzung wieder zu bandinternen Spannungen. Blackmore betrachtete Rainbow als sein eigenes Projekt. Dio kam jedoch nicht mit Blackmores Temperament und Egozentrismus aus und verließ daher 1978 die Band.
Der Übergang
Zunächst stieg 1979 Sänger Graham Bonnet in die Band ein. Bonnet war ein entfernter Cousin der Bee Gees und war bereits einige Jahre zuvor im Duo Marbles mit dem Hit Only One Woman erfolgreich. Mit ihm kam auch Roger Glover in die Band, der zuvor schon mit Blackmore bei Deep Purple gespielt hatte. Glover übernahm zusätzlich die Rolle des Produzenten. Mit von der Partie war in dieser Besetzung auch der Keyboarder Don Airey, der zuvor schon bei Colosseum II von sich reden gemacht hatte und nach seiner Rainbow-Zeit noch quer durch die Creme der Hardrock-Welt reisen sollte (Michael Schenker Group/MSG, Gary Moore, Ozzy Osbourne und später auch Deep Purple).
In dieser Besetzung wurde 1979 das Album Down to Earth veröffentlicht, das – anders als seine Vorgänger – mit Since You’ve Been Gone (geschrieben vom Ex-Argent-Gitarristen Russ Ballard) und All Night Long auch zwei Hit-Singles enthielt. Daneben gab es im abermals orientalisch beeinflussten Eyes of the World und dem harten Lost in Hollywood die gewohnten langen Solodialoge zwischen Gitarre und Keyboards. Alles in allem war, auch durch Bonnets Gesang, die Platte durchaus noch gewohnt hart (bzw. definitiv härter als Rainbows Erstling), andererseits wirkte die Produktion insgesamt glatter als die Vorgängeralben, woran auch der Bass von Roger Glover seinen Anteil hatte. Dieser fiel gerade im Vergleich zum zuvor rhythmisch stark variierenden, die anderen Instrumente zuweilen antizipierenden Daisley als doch sehr beat- und grundtonlastig auf.
Letztlich waren bereits hier erste Annäherungen an den in den folgenden Alben doch recht deutlich eingeschlagenen Mainstream-Sound erkennbar.
Die Achtziger
Während der Aufnahmen zum kommenden Album wurde Graham Bonnet durch den Amerikaner Joe Lynn Turner ersetzt. Blackmore hoffte, mit einem amerikanischen Sänger auch auf dem US-Markt Erfolg zu haben. Mit Turner wurden – wieder mit ansonsten wechselnden Besetzungen – die drei Alben Difficult to Cure (1981), Straight Between the Eyes (1982) und Bent Out of Shape (1983) eingespielt. Die Musik dieser Alben entwickelte sich teilweise in Richtung radiotauglichen Mainstream-Rocks, für deren Komposition Blackmore häufiger auf die Hilfe bekannter Auftragssongwriter wie Russ Ballard zurückgriff. Aus dieser Zeit stammt mit I Surrender (von Difficult to Cure) auch der erfolgreichste Song der Band, der in Großbritannien Platz 3 in den Single-Charts erreichte und von Ballard komponiert worden war. Eine weitere Besonderheit dieser Phase stellte jedoch auch der Titelsong von Difficult to Cure dar, der eine instrumentale Bearbeitung des Schlusssatzes Ode an die Freude aus Beethovens 9. Sinfonie darstellt.
Obwohl die Band nun in den USA etwas höhere Chartplatzierungen erreichte, blieb der erhoffte große Durchbruch in Amerika aus. Blackmore war wieder einmal mit der Gesamtsituation unzufrieden und versuchte erfolglos, Ian Paice (Purple-Drummer) und Ian Gillan zu einem Einstieg zu bewegen. Nach dem letzten Konzert der Bent-Out-Of-Shape-Tour im März 1984 in Tokio löste Blackmore die Band vorerst auf und reformierte zusammen mit Roger Glover die erfolgreiche Mk II-Besetzung von Deep Purple.
Das Erbe Rainbows
Nach seinem Ausstieg bei Rainbow ging Ronnie James Dio zunächst für zwei Alben zu Black Sabbath, wo er Ozzy Osbourne als Sänger ablöste und als (Co-)Songschreiber einen deutlichen Stilwechsel herbeiführte. Ergebnis waren die beiden Alben Heaven and Hell und Mob Rules, die wesentlich melodischer und weniger rau als die Alben mit Osbourne am Mikrofon ausfielen und deutlich von Rainbow beeinflusst waren. Nach Spannungen mit Gitarrist Tony Iommi stieg Dio auch bei Black Sabbath aus und startete mit der ebenfalls maßgeblich von Rainbow beeinflussten Band Dio eine erfolgreiche Solokarriere, deren Laufbahn er nur für einen kurzen Wiedereinstieg bei Black Sabbath 1992 mit dem Album Dehumanizer unterbrach. 2007 reformierte sich die Black-Sabbath-Besetzung mit Dio als Sänger unter dem Namen Heaven and Hell und absolvierte mehrere Festivalauftritte. Ronnie James Dio starb 2010.
Graham Bonnet sang nach seinem Ausstieg bei verschiedenen Bands, u. a. bei der Michael Schenker Group. 1984 gründete er die Band Alcatrazz, in der nacheinander u. a. der erklärte Rainbow-Verehrer Yngwie Malmsteen sowie Steve Vai spielten.
Ende der 1980er kam es unter den Mitgliedern von Deep Purple erneut zu Spannungen, mit dem Ergebnis, dass Sänger Ian Gillan 1989 die Band verließ. Auf Anregung von Blackmore wurde Joe Lynn Turner Sänger für Deep Purple. Zusammen mit Bassist Roger Glover bestand Deep Purple damit mehrheitlich aus der letzten Rainbow-Besetzung. Somit klang auch das 1990er Album Slaves and Masters sehr nach der Turner-Phase von Rainbow. Da dieses Album jedoch untypisch für Deep Purple war und die Fans enttäuschte, wurde Blackmore überstimmt und Gillan zurückgeholt. Turner nahm danach Alben mit verschiedenen Bands und Projekten, hauptsächlich aber solo oder mit der Band Brazen Abbot auf.
Nachdem die erneuten Spannungen in der Band Blackmore 1993 zwangen, Deep Purple zu verlassen, stellte er 1994 eine komplett neue Band mit dem alten Namen Rainbow zusammen. 1995 wurde das von Doogie White eingesungene Album Stranger in Us All veröffentlicht, dem eine Welttournee folgte. Nach dem letzten Rainbow-Konzert, das 1997 in Esbjerg (Dänemark) stattfand, gründete Blackmore zusammen mit seiner Lebensgefährtin und späteren Frau Candice Night, die auf dem letzten Rainbow-Album im Background gesungen hatte, das Projekt Blackmore’s Night, welches sich auf Musik der Renaissance konzentriert.
Die Bedeutung von Rainbow für die Entwicklung des Heavy Metal und vieler seiner Spielarten, insbesondere des Power Metal, ist heute unbestritten. Insbesondere das Rising-Album übt noch bis heute einen wichtigen Einfluss auf Hardrock- und Metal-Musiker aus. So benannte etwa Yngwie Malmsteen seine erste Band nach dem Rainbow-Album Rising. Seine heutige Band agiert unter dem Namen Yngwie Malmsteen’s Rising Force. Darüber hinaus ist Malmsteen dafür bekannt, ehemalige Rainbow-Mitglieder zu „sammeln“. So waren unter anderem Cozy Powell, Joe Lynn Turner, Bob Daisley und Doogie White zu verschiedenen Zeiten Mitglieder von Malmsteens Band.
Musikalischer Stil
Die erste Rainbow-Platte war stilistisch mehr oder weniger eine Mixtur aus den letzten beiden Alben der nunmehr aufgelösten Band Elf – die ja auch fast komplett übernommen worden war – und dem (untypisch sanften) Deep-Purple-Album Stormbringer. Mit dem zweiten Album änderte sich das jedoch. Hauptsächlich verantwortlich dafür war der Einstieg von Schlagzeuger Cozy Powell und Keyboarder Tony Carey. Das Doublebass-Spiel von Powell erhöhte das Tempo der Songs merklich, so dass für damalige Verhältnisse sehr schnelle Songs wie A Light In The Black oder Kill The King möglich waren. Tony Carey dagegen stellte einen kompetenten Keyboarder dar, dessen Spielweise das Keyboard zu einem vollwertigen Instrument machte. Das Keyboard wurde nun auch für Soloeinlagen und nicht bloß für atmosphärisch-flächige Begleitung verwendet. Ebenfalls herausragend war dabei die konzertierende Spielweise beider Soloinstrumente.

Im Vergleich zu den Gitarre/Keyboard-„Duellen“ zwischen Blackmore und Jon Lord bei Deep Purple zuvor flossen die Soloteile beider Instrumente bei Rainbow zumeist ineinander über, um ein gemeinsames Ganzes zu erschaffen anstatt miteinander zu konkurrieren.
Zudem setzte Carey damals moderne Synthesizer ein, um den Keyboardsound der Band von der damals im Hard Rock häufig benutzten Hammond-Orgel (vgl. Deep Purple oder Uriah Heep) abzuheben. Alles in allem setzten Rainbow in der Dio-Ära viele musikalische Mittel ein, die erst später im Bereich des Speed/Power Metal wieder aufgegriffen wurden.
Rainbow waren allerdings nicht nur auf eine Vorform des Heavy Metal beschränkt, sondern boten auch eine Plattform für Blackmores Verehrung mittelalterlicher Musik. So stellte der Song Sixteenth Century Greensleeves vom Debütalbum eine Adaption des bekannten Volksliedes Greensleeves aus dem 16. Jahrhundert dar. Auffällig war auch die Verwendung orchestraler Instrumente. Auf dem Album Rising wurden für einige Songs die von Rainer Pietsch dirigierten Münchner Philharmoniker engagiert, auf Long Live Rock’n’Roll erfüllte das Bayerische Streicherensemble unter Ferenc Kiss denselben Zweck. Diese klassischen Ensembles unterlegten zum einen „härtere“ Songs wie Stargazer mit Akkorden aus dem ganzen Orchester, zum anderen sorgten sie für eine Folk-ähnliche Atmosphäre in Balladen wie Rainbow Eyes.
Dios Texte stellen ebenfalls eine Besonderheit dar. Ganz entgegen dem damaligen Trend handelten sie von mystischen Sagen und mittelalterlichen Märchen, wobei Dio sie dabei in hohem Maße in einen Reim „zwang“ („Sleep with the devil and then you must pay / Sleep with the devil, the devil will take you away“ – aus Gates of Babylon). Dios Thematik lässt sich mit dem englischen Begriff Sword and Sorcery zusammenfassen. Mit seinem Abgang änderte sich daher insgesamt der Stil der Band.
Nach Dios Ausstieg, vor allem aber mit dem Einstieg von Joe Lynn Turner, wurden die folgenden Alben – sowohl von den Texten als auch in der Instrumentierung – nach und nach poppiger, da die Band, die bisher ihre größten Erfolge in Europa gefeiert hatte, auch den amerikanischen Markt erobern wollte. Rainbows Hardrock wurde immer konventioneller, auch die textlichen Themen passten sich dem damaligen Standard (Liebe, Politik, Rockstar-Leben, Statussymbole usw.) an.
Diskografie
Alben:

Ritchie Blackmore’s Rainbow (1975, #11 UK, #30 US)
Rising (1976, #11 UK, #48 US)
Long Live Rock’n’Roll (1978, #7 UK, #89 US)
Down to Earth (1979, #6 UK, #66 US)
Difficult to Cure (1981, #3 UK, #50 US)
Straight Between The Eyes (1982, #5 UK, #30 US)
Bent Out of Shape (1983, #11 UK, #34 US)
Stranger in Us All (1995, #102 UK)
Livealben und Kompilationen
On Stage (1977, #7 UK, #65 US)
The Best of Rainbow (1981, #14 UK)
Finyl Vinyl (1986, #31 UK, #87 US)
Live in Germany 1976 (1990)
The Very Best of Rainbow (1997, #197 UK)
Since You’ve Been Gone – Best (2001)
Catch the Rainbow: The Anthology (2003)
Live in Munich 1977 (2006)
Deutschland Tournee 1976: Kölner Sporthalle (2006)
Deutschland Tournee 1976: Düsseldorf Philipshalle (2006)
Deutschland Tournee 1976: Nürnberg Messezentrum (2007)
Rainbow Anthology 1975-1984 (2009 Polydor UK Import)
Black Masquerade (2013, Rockpalast Konzert 1995 in Düsseldorf)
A Light in the Black – 1975-1984 (2015)

Singles/ Eps:

Man on the Silver Mountain | Snake Charmer (1975)
Catch the Rainbow (1975)
Starstruck | Run With the Wolf (1976)
Stargazer (1976)
Kill the King | Man on the Silver Mountain | Mistreated (1977, #44 UK)
Long Live Rock’n’Roll | Sensitive to Light (1978, #33 UK)
L.A. Connection | Lady of the Lake (1978, #40 UK)
Since You’ve Been Gone | Bad Girl (1979, #6 UK, #57 US)
All Night Long | Weiss Heim (1980, #5 UK, #110 US)
I Surrender | Maybe Next Time (1981, #3 UK, #105 US)
Can’t Happen Here | Jealous Lover (1981, #20 UK)
Jealous Lover | Weiss Heim | Can’t Happen Here | I Surrender (1981, #147 US)
Stone Cold | Rock Fever (1982, #34 UK, #40 US)
Power | Death Alley Driver (1982)
Can’t Let You Go | All Night Long | Stranded (1983, #43 UK)
Street of Dreams | Is Anybody There | Power (1983, #52 UK, #60 US)
Hunting Humans (Insatiable) (1995)

 

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