Axel Rudi Pell – Melodien aufm AB

„Wenn man sich lange bei einer Plattenfirma hält, heißt das ja nicht nur, daß man als Musiker eventuell was aufm Kasten hat, sondern auch das Label.“

„Es ist manchmal schon seltsam, wann und wo ich Songideen habe. Dauernd, das hört einfach nicht auf. Aufm Klo, beim Autofahren – dafür hab ich´n extra Rekorder, überall kann ich die Klampfe ja nicht auspacken. Wär doof am Steuer. Oder ich ruf mich kurz selbst an und summ die Melodie auf den AB.“

 

Red: Muss bestimmt witzig aussehen, wenn ein langhaariger Blonder am Steuer oder meinetwegen auch auf dem Beifahrersitz lauthals in sein Handy oder einen Taperekorder singt….. Karaoke pur. (Leichtes Lachen auf der Gegenseite)

„Wenn ich diese spontanen Ideen nicht aufgreife, sind sie erstmal futsch.“

„Gute Songs sollen nicht übrladen sein. Ich könnt mir auch einen auf der Bühne abfrickeln, allein schon für die Musikerpolizei in den letzten Reihen. Aber das ist doch eher kontra-produktiv.“

„Wenn´s mal nicht so klappt, was soll ich da ausflippen. Gut, Paganini und Co sollen ja regelrechte Prügelknaben in solchen Momenten gewesen sein.“

„Jimi Hendrix war seiner Zeit einfach voraus, da beißt die Maus keinen Faden ab.“

„Wo is´n das Metal, wenn man beim Gerappe ein bißchen Gitarren dazumischt? Oder umgekhert, Sprechgesang in den Metal-Sound, nur um im Trend zu bleiben?“

„Ich lege meine Touren immer so, daß sich auch meine Mitmusiker nicht verzetteln, vor allem, wenn diese auch eine Hauptband haben.“

„Manchmal will ein Musiker einfach mehr als der Produzent ihn läßt – das ist ein Hickhack.“

 

 

 

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