Pentagram oder doch Mezakarbul – auf jeden Fall genial

Mezarkabul ist eine türkische Heavy-Metal-Band. Sie gilt als Wegbereiterin für die Metal-Szene dort. Das Quintett aus Istanbul konnte auch außerhalb ihres Heimatlandes einige Erfolge erzielen.Mezarkabul singen hauptsächlich in Englisch, haben aber auch eine CD mit nur türkischen Texten veröffentlicht. In ihrer Musik verbinden sie Heavy-Metal mit orientalischen Einflüssen. Continue reading „Pentagram oder doch Mezakarbul – auf jeden Fall genial“

Britische Lady-Power – Girlschool

Girlschool ist eine britische Heavy-Metal-Band, die 1978 aus Painted Lady hervorging.

Die Gründungsmitglieder waren Enid Williams, Kim McAuliffe, Kelly Johnson und Denise Dufort. Alle vier trugen vor allem schwarzes Leder und gaben zahlreiche Konzerte. Bald erschien die erste Single Take It All Away.

Die Alben Demolition (1980) und Hit and Run (1981) verkauften Continue reading „Britische Lady-Power – Girlschool“

Wegbereitendes Genie: Jimi Hendrix

James Marshall „Jimi“ Hendrix (* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London) war ein US-amerikanischer Gitarrist, Komponist und Sänger.

Hendrix, der wegen seiner experimentellen und innovativen Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen gilt, hatte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik. Mit seinen Bands − unter anderem The Jimi Hendrix Experience und Gypsy Sun & Rainbows – hatte er Auftritte auf den populärsten Musikfestivals seiner Zeit, so 1967 beim Monterey Pop Festival, 1969 beim Woodstock-Festival und 1970 auf der Isle of Wight.

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My Dying Bride – History

My Dying Bride sind eine britische Doom-Metal-Band aus Halifax, West Yorkshire, die 1990 gegründet wurde.

In den 1990er Jahren waren sie ein Teil der so genannten „Big Three“ des Doom-Metals zusammen mit Paradise Lost und Anathema, die alle bei Peaceville Records unter Vertrag standen. My Dying Bride sind diesem Label und als einzige dieser drei Bands auch dem Doom Metal bis heute treu geblieben.

mydyingbridebeachIhr Stil ist anfangs noch stark im Death Metal verwurzelt; ihre erste 1991 bei Peaceville erschienene EP Symphonaire Infernus Et Spera Empyrium wurde ein einflussreiches Werk in der Death-Doom-Szene und gilt neben den Frühwerken von Paradise Lost als wegweisend für den Gothic Metal. My Dying Bride zeigten sich seinerzeit von Gothic-Rock- und Neoklassik-Gruppen wie Fields of the Nephilim und Dead Can Dance beeinflusst, was sie insbesondere in ihren früheren Interviews immer wieder betonten.[1] Den Track Le Cerf Malade von der 1992er EP The Thrash of Naked Limbs bezeichnete Andrew Craighan gar als „My Dying Brides Version von Dead Can Dance“.

Als weitere Inspiration diente die belgische Ritual-Industrial-Formation The Hybryds. Besonders charakteristisch war der Einsatz eines Violinisten, wie er beispielsweise im Gothic-Umfeld der frühen 1980er Jahre Verwendung fand (etwa auf Morbid Silence von Sunglasses After Dark, 1984).
„Wenngleich wir auch Gothic-Komponenten in unserer Musik hatten, waren wir eher in Richtung Death Metal und Metal orientiert. […] Doch vielleicht haben wir damals schon geahnt, dass Gothic einmal ein gleichberechtigtes Element unserer Musik sein würde.“
– Andrew Craighan, 1995

Auf ihrem zweiten Album Turn Loose the Swans (1993) banden My Dying Bride erstmals klaren Gesang in ihre Musik ein, die Death-Metal-Anklänge verschwanden größtenteils und machten einem mehr an der Langsamkeit und Düsternis des Doom Metal orientierten Stil Platz. Die folgenden beiden Alben führten diesen Stil fort und stellten eine konsequente Weiterentwicklung dar, wobei hier die Death-Grunts vollkommen wegfielen und die Stimmung insgesamt entspannter, romantischer und nachdenklicher wurde. Den Höhepunkt dieser Entwicklung erreichten My Dying Bride mit dem Album The Angel and the Dark River.