Arrest – auf der Suche nach einem Label und das überschaubares Risiko

Tja, wir haben mal wieder in unserem Fundus gewütet und dieses kleine Interview aus dem Topf für Euch gezogen:

Nicht alle guten Rock- und Metal-Bands haben auch einen guten arrestDeal in der Hinterhand. So zum Beispiel der Fall bei Arrest, der Hanauer Combo um Sänger und Gitarrist Alex Weinrauch. So stellte die Band eine ganze Menge auf eigene Faust auf die Beine und lieferte Continue reading „Arrest – auf der Suche nach einem Label und das überschaubares Risiko“

DIO – ein spezielles Perlchen aus unserem Archiv

Dieses Interview fand zur Veröffentlichung seiner Scheibe  „Killing The Dragon“ statt und nun ja: Lest einfach 🙂

dio2„Wenn es um so Punkte geht wie die optische Gestaltung der Covers, den Drachen als viel zitierten Dreh- und Angelpunkt in den Lyrics, allgemein  den Fantasy-Bereich, dann flunker ich schon mal. Klar findet man es auch auf der Platte wieder, ein gewisser Grad an Schwerpunkten auf diesen Bereich, aber hauptsächlich dreht es sich um Metaphern für erlittene Ungerechtigkeiten und wie sich Menschen deren erwehren.“ Continue reading „DIO – ein spezielles Perlchen aus unserem Archiv“

Devin Townsend über Sound-Malerei und eigene Praktiken

„Mit ‚Infinity‘ bin ich schon etwas an meine Grenzen gestoßen, ich habe mich um wesentlich mehr als bei den Alben zuvor gekümmert. Eigentlich hab ich alles allein gemacht.“

„Man mag mich Perfektionist nennen, tu ich selbst ja auch. Meiner Meinung nach ist das der Musik auf jeden Fall dienlich, es geht nichts verloren. Und am Ende ist doch schwer, als Künstler über ein Album zu sprechen, denn alles steckt ja an sich schon in der Musik selbst.“

„Mit den Texten ist da so eine Sache – die kommen eigentlich während des Spielens dazu – dann wird eben unterbrochen und mit gekritzelt. Mag vielleicht nicht der typische Fluß sein, aber es kommt auch alles zusammen.“ Continue reading „Devin Townsend über Sound-Malerei und eigene Praktiken“

Das Ich – Raus aus dem Mainstream-Denken

das ich 2„Ich habe festgestellt, daß die Produktionsarbeiten an anderen Bands, Projekten etc auf Dauer zur Selbstverfremdung führen kann – es war an der Zeit, das Experimentieren mal ein wenig einzuschränken – wir mußten uns die Frage stellen, wer wir denn selbst nun eigentlich noch sind.“

„Für uns ist Musik keine Ware, keine Marketingsache oder sonstwas. Es ist uns ein inneres Bedürfnis, Musik zu machen. Ganz einfach. Mir ist es auch tausendmal lieber, anhand eines Interviews über tiefschürfende Sachen zu sprechen, auf die Musik bezopgen, das Album, allgemein, als den ‚Beipack-Zettel‘ der Scheibe nachgelabert zu bekommen. Dieses Denken von wegen , man müsse als Band oder Künstler jedes Jahr eine neue Scheibe herausbringen, ist doch totaler Quatsch. Dem unterwerfen wir uns nicht und haben es auch nie getan. Dieses Mainstream-Denken muß aus dem Underground wieder raus.“ Continue reading „Das Ich – Raus aus dem Mainstream-Denken“

Black Symphony und Legenden-Material

„Rückblickend ist es nach wie vor schon schade, daß sich bei uns alles immer so in die Länge gzogen hat, Besetzungswechsel, Label-Probleme und andere Unstimmigkeiten – als hättes nicht früher sein sollen.“

bs 2„Ich persönlich war mit ‚Tears Of Blood‘ zwar schon zufrieden, aber doch habe ich uns weit am Ziel vorbei gesehen. Aber so ist das nun mal – irgendwie könnte man ja theoretisch bla bla immer mehr rausholen aus einer Sache.“ Continue reading „Black Symphony und Legenden-Material“

Angel Dust – Du schon, du nicht, du schon, du…

angel dustMehr verbohrt als Metal –

„Bei ‚Human Bondage‘ waren wir wieder in unserem Stammstudio – die Leutchen dort wissen, was unser Sound braucht, hehe.“

„Nachdenken über das Material… hm. Das war eine absolut emotionale Sache.“

„Was bringt es das, wenn Songs auf Scheibe gut kommen, aber live abkacken. Die müssen rocken und wenn wir was Neues schreiben, stell ich mir das Zeug auch immer vor, wie es auf der Bühne kommen würde.  Der Funke muß überspringen.“ Continue reading „Angel Dust – Du schon, du nicht, du schon, du…“

Circle of Pain – vormals die beschürzten Schlampen

cop„Irgendwie war unser vormaliger Name Tipsy Slut dann doch nihts. Beschürzte Schlampe … an sich kein Wunder, daß wir in manchen Ecken einfacch zu den sexitischen Bands gezählt wurden. Der Name Circle Of Pain spiegelt auch besser die Ernsthaftigkeit, die hinter dieser Band steckt, aus.“

„Inspiration kann man überall finden, wenn dann nur will. Das Leben hält soviel bereit, allein an Gefühlen. Zudem erlebt man ja auch, wie wir zum Beispiel, als Band eine ganze Menge.“

„Der Hauptcharakter auf unserer Scheibe sucht nach einem newhchen, zu dem er die ultimative Beziehung aufbauen kann. Etwas Gesamtheitliches, nicht nur auf einen Teilaspekt wie das Finanzielle, Sex oder sinst was bezogen. Es erscheint natürlich wie ein Einzelschicksal, doch zusammengebwebt haben wir diese Figur aus mehreren Situationen und Personen aus unserem Umfeld und natürlich auch Fiktion.“ Continue reading „Circle of Pain – vormals die beschürzten Schlampen“

Dyecrest – Abreagieren via Schreiben

dc„Natürlich habe ich dunkle, nicht so nette, Gedanken. Aber es ist besser, wenn ich die auf Papier festhalte und nichte inafch jemanden umpump.“

„Auch wenn wir gut mit unserer ersten Platte eingestiegen sind: Recht machen kann man es nie allen.“

„Uns ist es wichtig, sich nicht nur auf einen Teil-Aspekt der Heavy-Musik, des Metals beim Songwriting zu konzentrieren. Mit Scheuklappen kann man nie seinen eigenen Stil entfalten.“

„Ich würde durchdrehen, wenn ich ständig darüber nachdenken würde, was noch an welchem Songs herumgebastlet werden könnte. das verkrampft einen viel zu sehr und ist definitiv der falsche Weg. Denken an sich ist ja was Gutes und Schönes, ein Zuviel des Ganzen zerstört mitunter aber das Emotionale.“ Continue reading „Dyecrest – Abreagieren via Schreiben“

Floor Jansen – Perfektion bis zum Letzten

floor„Ich finde es absolut schwierig, über sich selbst und über die eigenen Leistungen zu urteilen. Ich kann mich nicht hinstellen und sagen: Hey, die neue Platte ist echt klasse. Wichtig ist es auf alle Fälle, mich selbst niht einzuengen und irgendwelche Limits zu setzen. Sich niht fortzubewegen ist nichts für mich.“

„Meine einzige wirkliche Basis als Sängerin war. daß ich Flöte gespielt habe. Meiner Meinung und meinem Geschmack nach sollte man hier auch das Können mit Wissen udnd en persönlichen Eigenarten, die man als Sänger nun mal hat, kombinieren und keinem glasklaren Schema hinter her laufen. Im Grunde habe ich mir alles selbst beigebracht und das Lernen wird wohl nie aufhören.“ Continue reading „Floor Jansen – Perfektion bis zum Letzten“