Chinchilla: „Madtropolis“

Der Titel der Scheibe is´ ja wirklich lecker – und wie passend, wenn man sich so umschaut, den Film *Metropolis* kennt…aber wenden wir uns lieber der Mucke der schwäbischen Metalheads zu. Das orchestrale Intro macht schon gut was her, noch mehr allerdings die darauffolgenden Stücke. Schon der Opener *Our Destiny* verknüpft dynamisch-mitreißende Riffs mit hohem Wiedererkennungswert klasse mit kühlem, treibendem Grundsound. Eine richtig offensichtliche Steigerung zum Refrain gibt´s hier nicht mehr – aber der Song treibt so schon genug. Auch die anderen Stücke beinhalten viel Power, Dynamik und immer wieder Melodien und Fragmente, die einem sofort im Ohr hängenbleiben. Allerdings sind es gerade diese Passagen, die nicht so platt in den Vordergrund gedrängt sind, daß die Tracks sich wieder abnudeln würden. Dieser Silberling ist ein wahrer Kraftprotz, der absolut nicht nett ist – wobei es eh Zeit wurde, daß sich die Metal-Szene von diesem Happy-Hippo-Zeugs wieder ein bißchen freischwimmt ohne dabei ihre Trademarks, Hymnen (hier: *Heavy metal*) und Roots zu verlieren. (Metal Blade) EV

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