In Own Words – Hopelezz

Die Jungs von Hopelezz werden uns auch die nächste Zeit mit einem neuen Silberling beehren und weil wir gar nicht neugierig sind, haben wir von Sänger Adrian Vorgerd, vorher diesen Einblick in die neuen Songs bekommen. Auch hier folgt dieser Tage ein ebenfalls sehr interessantes Interview – und derweil hier auch ein Link zu einem Song des anstehenden Albums „Sent To Destroy“:

„Bury Them All“:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=kWEr8TkLHWI]

Black Clouds To Come:
Sie bringen das zweite Album raus. Wir halten uns die Ohren zu, können es aber trotzdem kaum aushalten. Der Körper zittert. Trommeln, Trommeln in der Ferne. Wir können nicht weg. Mehr Songs folgen. Wir können nicht weg. Sie kommen.

Borderline:
Unser aller Liveliebling, jetzt schon. Ein melodischer Faustschlag ins Gesicht. Das perfekte Vorspiel für die folgenden 60, erotisch aufgeladenen Minuten in Sexualpädagogik.

From Deep Inside:
Der Titel entstand auf der Toilette. Der Song ist für dieselbe gemacht.

Insomnia:
Ein Song über Alltagsprobleme…Allnachtsprobleme. Nik (Schlagzeug) hat den Text geschrieben. Hört man. Passiert nicht nochmal. Versprochen.

Dividing The Sea:
Unsere Verbeugung vor Machine Head. Auf dem Song hat ein Bekannter damals einen deutschen Text geschrieben. Den fand dich ziemlich geil, hab ihn einfach übersetzt und aufs Album gepackt. Ich hab nie ne Antwort bekommen ob er das OK findet. Aber wir sind halt Bad Boys, #nichtsalsdiewahrheit

Bury Them All:
Einer der ältesten Songs auf der Platte. Und vielleicht der, von dem es die meisten Versionen gibt. Als wir auf Sängersuche waren, hat jeder Bewerber seine Vocals auf diesem Song aufnehmen sollen. Interessant wie unterschiedlich ein einzelner Song klingen kann. Auch dieser Songtitel steht im Zeichen unseres musikalischen Verständnis: stumpf.

Sent To Destroy:
Der Titel stand vor der Musik. Wir haben mal kurz reflektiert, wie wir zur Szene stehen, was für einen Anspruch wir ans Album stellen und ja, das kam dabei heraus. Musikalisch haben wir hier das Kreator-Prinzip angewandt (den Titel des Songs mehrfach im Refrain wiederholen). Stumpf, aber geil.

In This Moment:
Referenz auf eine bekannte Band ist purer Zufall. In dem Song gibt es ein paar Taktwechsel, die ich ewig nicht verstanden hab. Ich hab dann einfach stumpf weiter 4/4 gespielt. War halt leichter dabei auch noch zu singen. Aus den ständigen Beschwerden bei den Proben resultierte dann die Idee Ohrstöpsel zu benutzen. Seitdem läuft das Zusammenspiel aus meiner Sicht schon viel besser.

Everything Beneath:
Zu diesem Song wurde schon ein Video gedreht, das in Kürze erscheinen wird. Ohne Witz, das ist für mich der schwerste Song. Der Text in den Strophen beginnt immer sehr ähnlich. Im Proberaum als auch auf der Bühne führt das immer wieder zu Blackouts. Ich kann nicht zählen, wie oft ich den Song schon verkackt habe.

We Are The Fire:
Verhasst von: Unserem ehemaligen Bassisten, unserem aktuellen Bassisten, unserem Ersatzgitarristen, verschiedenen Musikern die den Song mal nachspielen wollten. Keine Ahnung wieso, aber hier tun sich viele Leute schwer. Für uns ist das natürlich kein Thema.

Struggle For Life:
Kaum 100 Wörter geschrieben und schon ein Versprechen gebrochen; Auch dieser Text stammt aus Niks Feder. Ohne Worte.

A Poems Death:
An dem Song haben wir ewig im Proberaum geschraubt bis er endlich stand. Wir haben den sogar schon live gespielt, auf meinen ersten zwei Shows als Sänger. Damals hatte der Song keinen Text, ich hab einfach irgendwas ins Mikro gebrüllt. Im Refrain war es die Strophe von „The Final Countdown“. Eine schöne Zeit.

Abschiedsbrief:
Der erste und bis jetzt einzige Hopelezzsong auf deutsch. Vielleicht kommen ja noch welche. Ich wollte hier meiner großen Liebe Tschüss sagen. Und fick Dich. Das tat gut. Das ist Kunst.

Published by

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.