Novelists – In Own Words zu “Souvenirs” (von Matt Gelsomino)

„For Voyager“:
Tatsächlich könnte Voyager eine Art Sequel zu „Earth-Grazer“ sein. Allerdings mit dem Unterschied, daß ich dieses Mal die Person bin, die aufwacht und ihr Leben in die Hand nehmen will. Im Grunde dreht es sich in diesem Song genau darum, Opfer zu bringen, um seine Ziele erreichen zu können. Als ich jünger war, habe ich mir selbst „versprochen“ und eingetrichtert, ich würde eines Tages in einer Band spielen und meinen Lebensunterhalt damit verdienen, haha. Ich glaube, dieser Track ist so eine Art kleiner Reminder an mich selbst.

„For Muchos Touché“:
Das ist der härteste Track auf unserer Scheibe – ich wollte einfach all den Ärger, den ich zu einem gewissen Zeitpunkt hatte, loswerden und rausschreien. Ich spreche damit niemand Bestimmtes an, aber ich war echt mächtig von jemanden angepißt und das war wohl meine Art, das rauszulassen, hehe.

„For Echoes“:
Dieser Songs spricht buchstäblich für sich selbst. Es dreht sich inhaltlich um nichts ganz im Speziellen und ich erwecke bei diesem Song sicher leicht den Eindruck, als würd zwischen verschiedenen Gedanken gependelt dem ist aber nicht so. Aber im Grunde ist es einfach eine Art simples Vor-Sich-Hinreden. Oft ist es schwer, eine Antwort auf die eigenen Fragen zu finden, einen Weg aus dem Dunkel zu finden. Der Song kann auch als eine Art Hilferuf verstanden werden – einfach mal den Choruspart anschauen 

„For 5.12 am”:
Im Grunde ein Love-Song und die einzige Ballade auf dem Album. Ich wollte damit rüberbringen, was ein Musiker, der in einer Beziehung ist, fühlt und emotional für sein Mädchen in sich trägt, wenn er on the road ist.

„For The Lichtenberg Figure“:
Bisher einer meiner definitiven Favoriten, für den ich viel Zeit in die Lyrics gesteckt habe. Bei diesem Stück habe ich darüber geschrieben, im Rampenlicht zu sein – das impliziert eine Menge. Es kann großartige Dinge mit sich bringen, aber eben auch die immense Gefahr, sich selbst zu verlieren ohne jede Chance, wieder zurückzufinden.

„For Souvenirs“:
Ein Song über Veränderungen. Früher wollte ich eine Menge in meinem Leben und an mir selbst ändern, ich habe hart daran gearbeitet, der Mensch zu werden, der ich heute bin. Der Song sagt an sich lediglich, daß es im Leben Gutes wie Schlechtes gibt – beides sind Dinge, die einen daran erinnern, was man gut oder schlecht machen kann, gemacht hat. Und Dinge, an die man sich erinnern sollte, um sich selbst definieren zu können, zu verstehen, wer man ist und wer man war. EV

Published by

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.