Rage: „Soundchaser“

rageNimmt man die letzten Jahre von Rage´s Entwicklung, hatten die Jungs um Peavy Wagner – egal, ob nun das ‚alte’ Line-up oder mittlerweile mit Mike Terrana und Viktor Smolski – immer wieder kleine Überraschungen, sprich dezente Änderungen und Erweiterungen zu bieten. *Soundchaser* ist nicht gar so kompromißlos in der Aufmachung geraten wie etwa der Vorgänger *Unity*, der härtetechnisch wirklich zur Sache ging. Das neue Material der Combo bietet nicht weniger treffsichere Refrains, ausgefeilte und doch auf den Punkt gebrachte Arrangements und beherzte Interpretation.

Die Songs entwickeln sich derart homogen, daß man zu Beginn schon das Gefühl hat, man kenne die Stücke schon seit Ewigkeiten. Die Wechsel von eigenwilligen Passagen zu super-eingängigen Parts sind doch stets mit einem roten Faden verbunden, die Entwicklung der Kompositionen für jeden, der ein Gespür für Musik hat, logisch. Mit *Soundchaser* liefern Rage mal wieder ein Metal-Album erster Güteklasse ab, an das viele andere Combos noch in Jahren qualitativ nur ranschnuppern können. Hier ist jeder Blindkauf gerechtfertigt. Die Höhepunkte dieses Albums muß allerdings jeder für sich selbst entscheiden, denn Schwachstellen und damit eindeutige Überfliegersongs zu finden, fällt enorm schwer. Pflicht. (Steamhammer/SPV) EV

Published by

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.