Roxxcalibur – eine Geschichte, der NWOBHM Tribut zu zollen – und satt Staub aufzuwirbeln

Ok, das kann ich dann nachvollziehen, wenn der Abend mit reinen Coverbands (AC/DC und Co) gefüllt wird. Somit ist diese Reaktion eher angenehm.

Somit kann man festhalten, dass die Veranstalter vom Keep It True, Rock Hard Festival, Headbangers Open Air und Bang Your Head mit funktionstüchtigem Gehirn buchen, denn dort haben wir jeweils ein oder gar zweimal gespielt. Es gibt aber auch noch drei weitere Gründe, warum man uns fünf extrem gutaussehende Männer nicht so oft auf Bühnen erlebt und die nennen sich Masters Of Disguise, Abandoned und Manilla Road.

„Grim Reaper“:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=SHsrb81YVV8]

Das nämlich sind die Bands, die einen Großteil unserer Zeit in Anspruch nehmen. Zusätzlich macht uns Alexx auch noch den Ian Gillan, Glen Hughes, David Coverdale, Ronnie James Dio, Graham Bonnett und Joe Lynn Turner in jeweils einer Deep Purple und einer Rainbow Coverband, während ich stöckeschwingend mit Manilla Road irgendwo am anderen Ende der Welt für Epic Metal sorge und die anderen (Bassmario und Gitarrenkalli) meist deutsche Bühnen mit US-Speed Metal versorgen (Masters of Disguise, 2 CDs auf dem Markt). Bleibt noch Abandoned (Kalli, Holger), die lupenreinen Thrash gespielt haben, als Anfang/Mitte der Zweitausender kein Hahn danach gekräht hat, während heute alle fünf Minuten Old School Thrash Scheiben den Markt überfluten.

Von uns könnte sich Hornbach (der Baumarkt) den Werbespruch „Es gibt immer was zu tun“ gemopst haben. Oder doch Persil?

„Roxxcalibur – da weiß man was man hat. Guten Abend!“
Bis auf unsere Schuhgrößen und Penislängen wisst ihr in diesem Blog nun mehr über Roxxcalibur, als normale Interviews meist hergeben. Es ist übrigens nur ein Gerücht, dass wir uns bewusst britisch verhalten. Wir trinken bei Gigs, im Studio oder im Proberaum keinen Tee! Wir haben keine unverständlichen Dialekte (zwei Rheinhessen, der Rest sind Hessen ohne Rhein davor) und wir fahren meistens auf der richtigen Straßenseite.

„If Heaven Is Hell“:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=fOjdaMvPmu0]

Es gibt sogar Bandmitglieder mit recht grenzwertigem Englisch, aber ich nenne nun keine Namen wie z.B. Mario. Das macht man nicht. Er ist übrigens eingefleischter Vegetarier und geht daher nie zu einem „Meat and Greet“. Und wegen ihm gibt es auch keine tollen Fotos, auf denen wir nach dem letzten Song Arm in Arm KOMPLETT vor der Menschenmasse stehen. Warum? Er hat nach seinem letzten Basston bei allen Festivals den Drang, Stagediving zu machen. Zum Glück lässt er das in kleinen Clubs…

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